Über mich


Einfach Ich

Mein Name ist Tobias. Ich lebe schon seit meinem 2. Lebensjahr in dem kleinen und bescheidenen Dörfchen namens Grasleben (Niedersachsen). Zu meinen Hobbies gehören Gitarre Spielen, schnelle Autos, Basteleien und Kunst aller Art, meine Labradorhündin ,,Luna", sowie meine Terrarientiere.

Wenn es die Zeit zulässt, treffe ich mich in der Woche gerne mit Freunden und Bekannten auf einen Plausch und ein Getränk in einer Bar oder in einem Cafè.

Meine Arbeit spannt mich immer sehr ein, daher genieße ich meine Wochenenden umso mehr. Gerne vertreibe ich den Stress der Woche dabei auch mit sportlichen Aktivitäten wie Schwimmen, Laufen, Paintball spielen oder Tanzen *lach* 

 

 

 

 

Autobiographischer Exkurs: Meine Kindheit, das Jugendalter und die Tiere!

 

Grundsätzlich habe ich mich schon von klein auf für jegliche Art von Tieren interessiert.

Während es im Kindesalter noch Kuschel- und Hartgummitiere waren, bekam ich im Alter von ca. 8 Jahren mein erstes richtiges Haustier.

Es war ein Meerschwein Namens ,,Willy". Willy war ein echt cooles Tierchen und schwer auf Zack...

Leider musste ich Willy nach nur 2 Jahren einschläfern lassen, da er einen bösartigen Tumor am Kopf hatte.

Nach Willy`s Tod folgten in den Jahren darauf immer mehr und mehr Tiere.

Um jedes Jahr wuchs der Anspruch und ,,Schwierigkeitsgrad" der von mir gepflegten Tiere immer mehr.

Bald sollte sich herausstellen, dass wenn man erst ein Tier hält man sicher auch noch ein Zweites, Drittes, Viertes...halten kann/sollte.

Zum ersten Mal stellte sich dieser leichte ,,Wahnsinn" heraus als ich mir von unserem Nachbarn meinen ersten Nymphensittich kaufte. Auf diesen folgten in nur kürzester Zeit viele viele andere Nymphensittiche, Prachtrosella, Sing-sowie Ziegensittiche, Zwergwachteln, Kanarienvögel, Zebrafinken und, und, und...

Zu diesem Zeitpunkt reichten die standardisierten Vogelkäfige schon nicht mehr aus...So bauten mein Großvater, mein Vater und ich eine wunderschöne Großvoliere im elterlichen Garten und erfreuten uns viele Jahre an der Präsenz und dem Gesang dieser tollen Wesen.

Zuchterfolge blieben hier meist aus, da man als Jugendlicher eher noch andere Interessen hat als seine Tiere zu vermehren und deren Haltung noch weiter zu optimieren.

 

Mit 15. packte mich dann ein anderes Fieber!

Schon als ich durch diverse Zoo -,,fachgeschäfte" schlenderte, haben mir besonders immer die riesigen Aquarienwände mit einer schier unendlichen Artenvielfalt an bunten Zierfischen gefallen.

Auch hier war es nicht anders als bei den Vögeln...

Zuerst beliest man sich in diesem und jenem Fachbuch, tauscht sich mit verschiedensten Aquarianern aus und befolgt deren Tipps und Tricks zum Einrichten und Gestalten seines ersten Aquariums.

Ein Aquarium wird jedoch schnell ,,langweilig". Zumal man nicht alle tollen Arten zusammen in einem Aquarium haten kann ;)

So wurden auch hier aus einem Aquarium ganz schnell zwei, drei , vier...Aquarien. Am Ende meines aquaristischen  Wahnsinns waren es dann 15 Aquarien die in dem Keller meiner Eltern und somit auch in meinem eigenen Zimmer nicht einmal mehr den Platz für eine größere Couch zuließen. Ich habe von versch. Salmlern, über Cichliden und Piranhas hinweg bis zu Schützen - und Argusfischen (Brackwasser) Alles gepflegt.

 

Wie bei vielen der heutigen Terrarianer war der Ausstieg aus der Aquaristik zugleich der Einstieg in die Terraristik.

Damals traf man mich nach meiner Schule immer häufiger in dem hiesigen

Zoogeschäft der nächstgelegenen Stadt an. Durch mein häufiges Erscheinen und die Zunahme von Einkäufen, machte ich schnell Bekanntschaft mit den dort angestelten Verkäufern.

Im Laufe der Zeit entstanden aus der Kunden-Verkäufer-Beziehung wahre Freundschaften.

Zu diesem Zeitpunkt war die Terraristik mehr oder minder noch in ihren Anfängen...

Nur wenige Zoogeschäfte hatten auch wenig Tiere die sie zum Verkauf anboten.

Nichts desto trotz erweckte irgendwann so ein kleines Dingelchen in einem Glaskasten sitzend meine Aufmerksamkeit...

Nachdem ich dann das befreundete Pärchen danach gefragt hatte, wusste ich: ,,das ist ein Jämenchameleon!". Ich fand das sooo toll und wollte es unbedingt haben. Diese Farben, diese Augen und das bizarre Aussehen...einfach super!

Schnell stellte sich heraus, dass diese Tiere nicht unbedingt für Einsteiger in die Terraristik geeignet sind, wodurch mich das befreundete Paar mit den Sätzen:,, Komm doch mal zu uns nach Hause! Wir pflegen noch viel mehr Terrarientiere. Die kannst du dir anschauen und sicherlich sind auch ,,einfacher zu haltende Tiere für dich dabei." zu sich einlud.

 

Lange Rede kurzer Sinn...

Natürlich nahm ich damals die Einladung wahr.

Es war unglaublich was ich dann gesehen hatte! So viele verschiedene Tiere und in so liebevoll eingerichteten Terrarien. Einfach großartig!

Mein Besuch endete damit, dass ich mit zwei, und jetzt werden viele viele Terrarianer schmunzeln, Bartagamenbabys nach Hause ging.

 

Die Tiere lebten sich gut ein und wuchsen zusehend.

Mit der Eiblage nach 2 Jahren war man sich dann auch zu 1000% sicher, dass es sich bei den ehem. Jungtierne um ein Pärchen handelt.

Nach einer gewissen Zeit fuhr ich dann zum ersten Mal mit auf eine sogenannte Terraristikbörse. Wenn man das erste Mal auf so einer Börse ist erschlägt es Einen! Man kann sich nicht vorstellen, was es alles an Terrarientieren gibt.

 

Auf die Bartagamen folgten schon bald Leopardgeckos, Australische Wasseragamen und Jemenchamäleons.

Im Jahr 2006 habe ich mein Austral. Wasseragamen Männchen abgeben müssen, da sein Weibchen ohne vorige Krankheitserscheinung gestorben ist und ich kein anderes Tier mehr nachgekauft bekommen habe.

 

So war es dann mal wieder soweit, dass ich mich mit dem neuen Besitzer meines stadtlichen Wasseragamenmännchens in Hamm auf der Terraristika getroffen habe.

Zufällig bin ich an diesem Tag auch an einer Tierart vorbeigelaufen die in den folgenden 4 Jahren meine vollkommende Aufmerksamkeit genießen sollte...

An diesem Tag nahm ich meine ersten Pfeilgiftfrösche (Dendrobaten) mit nach Hause.

Auch hier folgten viele weitere Arten bis ich dann im Keller meiner Mietswohnung an die 60 Terrarien voll mit exotischen Fröschen hatte.

Nie zuvor hatte ich in die Umsetzung der artgerechten Haltung, in die Pflege und die Zucht soviel Herzblut investiert.

Alle meine damalig gehaltenen Frösche, konnte ich erfolgreich nachziehen.

Durch einen ,,befreundeten Froschkumpel" stieß ich in den 4 Jahren auch das erste Mal auf die Baumwarane.

Dieser pflegte davon mehrere Tiere und ich musste feststellen, dass einige von ihnen genauso farbenfroh wie meine Dendrobaten sind. Obwohl ich mich schon zu dieser Zeit sehr für Baumwarane interessiert habe, war es mir Platz bedingt nicht möglich diese Tiere zu pflegen.

Da ich mich 2010 beruflich verändert hatte, war es mir einfach nicht mehr möglich, mich um all die vielen Frösche zu kümmern. Schweren Herzens musste ich daher dieses Hobby aufgeben.

Die Dendrobatenhaltung ist, für mich persönlich, eine der Königsdisziplinen der Terraristik. Das Halten und die Pflege von Dendrobaten ist sehr sehr zeitaufwändig und verzeiht keine Fehler. Keine der von mir zuvor oder bisweilen gepflegten Terrarientiere hatte so hohe Ansprüche wie die Pfeilgiftfrösche.

 

Bei Interesse könnt Ihr auch gerne auf meiner alten Homepage über Dendrobaten vorbeischauen.


 

Auf den Waran gekommen:

 

Ich konnte und werde nie ganz ohne Tiere und speziell Terrarientiere leben.

Nachdem ich meine Dendrobatenanlagn und alles Weitere abgegeben hatte, hatte ich nun genügend Platz um mich den Waranen zu widmen.

Diese Tiere sind keineswegs anspruchslos, meines Erachtens nach aber überschaubarer zu halten als Dendrobaten.

 

Anfang des Jahres 2011 durfte ich mich nach einer Bauplanung und -zeit von ca. 3 Monaten dann stolzer Besitzer meiner ersten beiden Baumwaranpärchen nennen.


Die Herausforderung diese Tiere erfolgreich zu halten und zu vermehren, sowie der alleinige Anblick der liebevoll gestalteten Großterrarien, lassen mich einfach vom Alltagsstress abschalten.

 

Natürlich bedeuten Tiere immer Arbeit. Aber Arbeit ist nicht gleich Arbeit!

 

Die Arbeit für und mit den Tieren ist für mich pure LEIDENSCHAFT!